Über meine Software-Kritiken

 

Meist schreibe ich während Vergleichsaktionen von Software für mich selbst eine kleine Dokumentation über Stärken und Schwächen der „getesteten“ Programme. Später, wenn sich eine Software im (mehr oder weniger) regelmäßigen Einsatz befindet, dokumentiere ich gern Fehler und Probleme, aber auch allgemeine Arbeitstechniken oder -verläufe. So entsteht über einen längeren Zeitraum ein Erfahrungssschatz, den ich an dieser Stelle gerne mit anderen Neugierigen teile.

 

Ich bewerte Software natürlich danach, inwieweit sie meinen persönlichen (und somit ganz subjektiven!) Anforderungen gerecht wird. Dennoch bieten sie vielleicht auch ergänzende Informationen für jemanden, der vielleicht ganz andere Vorstellungen hat. Die simple Aufzählung endloser Ausstattungsdetails unterlasse ich meist, für solche Informationen lege ich lieber einen Link zum Hersteller (manchmal auch anderen Testern) an, dann sind sie auch immer aktuell.

 

Es gibt hier nur Berichte über Windows-Software! Für Macs habe ich mich nie interessiert, Linux ist ein wildes Bastel-System mit einer für meine Bedürfnisse miserabler Softwareauswahl. (Alle 10 Jahre versuche ich es damit – bislang blieb es immer bei diesen kurzen Versuchen.)

 

Android nutze ich notgedrungen auf Smartphone und Tablet, beides jedoch nicht im produktiven Bereich.  Ein Tablet-Bildschirm ist allein wegen seiner Größe kaum für vernünftiges Arbeiten geeignet und die Tastaturunterstützung ist bis heute ungenügend. Generell gefällt mir an Android nicht, alle zwei Jahre auf neue Geräte umzusteigen zu müssen, weil es keine Updates mehr fürs Betriebssystem gibt. Die meiste Software ist in meinen Augen unausgegoren, wenn nicht sogar nutzlos, und somit Schrott.  Das alles zusammen reicht bestenfalls für ein wenig Unterhaltung und zum Telefonieren – doch selbst Letzteres konnten die alten Mobilgeräte von vor zehn Jahren besser!

 

Folgerichtig laufen bei mir als produktive Systeme weiterhin nur Geräte mit Windows als Betriebssystem. Nicht, weil ich Mickysoft-Fan – für mich ist es einfach das geringste aller Übel im Sinne einer Entscheidung zwischen Pest oder Cholera.

 

Ich beschaffe fast nur gewöhnliche Kaufsoftware, die ich lokal einsetze. Warum? Mit Mietmodellen, die nach Abo-Modellen abgerechnet werden habe ich verschiedene Probleme. Wenn ich nach einer aktiven Phase praktisch nicht mehr damit arbeite, muss ich die Abo-Gebühren trotzdem weiterzahlen, oder ich verliere den Zugriff auf meine Daten. Außerdem sieht es in dem Fall, dass ein Abieter sein Angebot einstellt, schlecht aus; insbesondere bei Cloud-Angeboten stellt sich dann die Frage: Was geschieht nun mit meinen Daten? Es mögen viele Anbieter zu Abo-Modellen wechseln, auf der anderen Seite gibt es Anbieter, die ganz bewusst nicht auf diesen Zug springen. Diese werden hier von mir bevorzugt vorgestellt.

 

Natürlich stelle ich auch die eine oder andere kostenlose Software vor, allerdings betrachte ich auch diese Kategorie mit einer gewissen Skepsis. Ohne Verdienst arbeiten viele Entwickler eher nachlässig an ihren Programmen. Das beginnt bei Übersetzungen und der Dokumentation – schlimmer jedoch wirkt sich jedoch mangelhafte Programm-Pflege aus (Bugbeseitigung, das Schließen von Sicherheitslücken, Weiterentwicklung). Manchmal wird solche Software auch plötzlich kommentarlos gar nicht mehr weiterentwickelt. Bei kommerziellen Produkten geschehen diese Dinge sehr viel seltener.