Medien und Buch-Formate

Die meisten aktuellen Bücher gibt es neben einer Printausgabe auch als digitale Ausgabe(n). Ich schätze diese sehr, insbesondere seitdem sie nicht mehr mit sogenanntem harten DRM (= Digital Right Management = Kopierschutz) „geschützt“ sind, sondern mit Wasserzeichen. Wenn sie dann noch im PDF-Format vorliegen, kann ich sie – im Original-Layout – nach Bedarf auf jedem meiner Geräte lesen.

 

Mit dem Format E-Pub habe ich immer wieder Probleme: Die Kompatibilität ist hier deutlich geringer, als beim PDF, zumal das Layout selten dem des gedruckten Buches entspricht! Bei Romanen mag das weniger stören, bei Fachliteratur nervt es mich persönlich sehr. 

 

Einige Verlage wie Dpunkt und Rheinwerk bieten zu geringen Aufpreisen Kombinationen aus Print-Ausgabe und E-Book an. (Soweit beim Hanser-Verlag ein E-Book existiert, ist es sogar aufpreisfrei in der Print-Ausgabe enthalten.) Da ich am liebsten klassisch in einem gedruckten Buch blättere, daneben meine (fast komplette!) Bibliothek unterwegs gern auf dem Tablet oder Laptop dabei habe, sind diese verbraucherfreundlichen Lösungen für mich ideal. Ich hoffe, dass andere Verlage folgen. 

 

Von Amazons hauseigenem Format halte ich nichts, weil ich es nur auf deren hauseigenen Geräten oder einer einzigen speziellen App lesen kann. Hundertprozentige Abhängigkeit lehne ich ab!